Eifel-Ardennen-Buelling 2002

Es war wirklich ein schönes Wochenende und die rege Teilnahme teilweise von weit her hat mich sehr gefreut!

Selbstverständlich kamen Lucky und RausO am Samstag als Letzte... und natürlich waren es die "Fremdfabrikate" die technische Probleme hatten. Bei Stenzels Fighter verabschiedete sich die Batterie (wobei wir hier verschweigen, dass es eine HD-Batterie gewesen ist) und bei der von Pascal geliehenen Supermoto-KTM entsorgte sich der Schalldämpfereinsatz, womit das Ding endlich auch ordentlichen Sound entwickelte. Wenn wir nun unterschlagen, dass Daniels X1 zwei Krümmerschrauben verloren hat, dann liefen die Buells und Luckys XR1000 allesamt störungsfrei.

An Lucky hier besonderer Dank, dass er sich überreden ließ, vorneweg zu fahren, ich habe von allen Beteiligten hierzu sehr positive Rückmeldungen bekommen.

Samstagnachmittag führte zur Einstimmung eine kurze Rundfahrt nach Stavelot/Ardennen und die Beteiligten stellten fest das der Teerflecken an sich, wohl ein belgisches Erzeugnis ist und die legendären Frostschäden der Eifel- und Ardennenstraßen mit Anchorage oder Novosibirsk keinen Vergleich scheuen müssen. (-;

Stavelot/Ardennen und die Beteiligten stellten fest, dass der Teerflecken an sich wohl ein belgisches Erzeugnis ist und die legendären Frostschäden der Eifel- und Ardennenstraßen mit Anchorage oder Novosibirsk keinen Vergleich scheuen müssen. (-;

Nach dem obligatorischen Kaffeetrinken auf halber Strecke ging es zurück

und bei uns angekommen gab es, nachdem die letzen in den Pensionen eingecheckt hatten, was zu essen. Nun war das Wochenende als "Non Service" Veranstaltung ausgeschrieben - und natürlich fragt man sich, wie das so wird, 15 Leute im und ums Haus..... Werden wir renovieren müssen? Das Haus abreißen? Kurzum - es war toll, alle halfen, wo sie konnten, und bald saßen wir bei guter Stimmung ums Lagerfeuer, jeder kümmerte sich und es wurde halb Vier am Morgen, bis sich der harte Kern Richtung Bett bewegte oder gleich im Gras den Schlafsack ausrollte (und auch nur deswegen, weil Luckys Vorrat an Ramazotti aufgebraucht war).

Wegen des belgischen Treffens war frühes Aufstehen angesagt und bereits 4 Stunden später weckte "Bad Company" von Bad Company (sorry RausO, dass der Lautsprecher 20cm neben Deinem Kopf stand....lol) die Bande und während die Einen in den Pensionen verköstigt wurden, versuchten wir mit den dicken Köpfen, ein Frühstück zu organisieren. Das gelang leidlich (Stenzel fand noch ein kaltes Kotelett auf dem Grill und hatte schon gefrühstückt), aber Zeit war eh nicht genug - um 9.00 standen 3 weitere Bueller vor der Tür, die nur an der Sonntagsfahrt teilnahmen, und um 9.30 war der Rest wieder da und der Pulk verabschiedete sich mit entsprechender Geräuschkulisse Richtung Belgien.

Nach einer kurzen Sonderprüfung im Grenzgebiet (etwas Schotter und Schlamm) nahmen wir unfreiwilliger Weise in Burg Reuland an einer verspäteten Fronleichnamsprozession teil und hatten danach freie Strecke. cp>Der Kaffee in Houffalize unterwegs tat allen gut und gegen 13.00 Uhr waren wir am Relais du Motard einer belgischen Motorradfahrerkneipe in der Nähe von Beauraing dem Ort des Pitt Biull Meetings. Die Buells waren gerade unterwegs, als wir kamen, und die belgischen Organisatoren händigten uns die "Roadbooks" für die Ausfahrt (die wir nicht machten) und die Essensgutscheine für das vorbestellte Essen aus. Na ja - andere Länder - andere Sitten.... sicher war es nicht für alle das was, man sich unter einem klassischen Buelltreffen vorstellt, aber die Pittbiuells haben das zum ersten Mal gemacht und 2 Leute kommen auch zum MSM -vielleicht bekommen sie da die ein oder andere Anregung fürs nächste Jahr. (-:

Später kamen dann noch einige Buells und eine XB9R gab es auch zu sehen und erstmals zu hören.

Wer von dort nicht direkt nach Hause fuhr kam mit uns und auf etwas breiteren Straßen, ging es nach La Roche en Ardenne wo wir mit 10 Motorrädern testeten wie weit man in eine belebte Einbahnstraße gegen die Fahrtrichtung vordringen kann, um den verdienten Sessel im Straßencafé zu ergattern. Müdigkeit machte sich breit und es war die Mahnung des für manche noch weiten Weges, die uns zurück auf die Straße brachte. In St. Vith wählten einige eine schnelle Verbindungsetappe auf dem Weg nach Hause über die Autobahn. Und fast wären alle heile wieder bei uns angekommen, hätte einer nicht auf den letzten Metern noch die Leitplanken mit seinem Araihelm verbeult.


An dieser Stelle, lieber Ralf, alles Gute und hoffentlich sind Knie und Mopped zum MSM wieder fit! Allen die hier waren vielen Dank! Man sieht sich auf dem MSM.

- Jens

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