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Hinter Liebenwalde wurden ab Hammer einspurige Asphaltsraßen über Liebenthal nach Groß Schönebeck genommen. Ab Eichorst ging es auf den Höhen überm Werbellinsee extrem kurvig nach Altenhof. Im Winter hat man einen wunderschönen Blick über den See. Im Sommer dürfte alles zugeparkt und zugelaubt sein. Heute jedenfalls waren wir über etliche Kilometer die einzigen Straßenbenutzer. Kurz vor Lichterfelde (Zehlendorf hatten wir ja schon) wurde links der Straße ein Windkraftwerk gebaut. Grund genug, einen kleinen Schlenker einzulegen und so einen Windflügel aus der Nähe zu betrachten. Weit oben am Mast sieht man sie unterdessen in Massen rotieren, aber hier auf dem aufgeweichten Acker verschlägt's uns fast den Atem: Da liegt eine Nabe mit drei angeschraubten Flügeln. An die Nabe angelehnt eine Leiter. Weiter. In Finow, neben der Stadt Brandenburg einer der ersten Industriestandorte in der Gegend, findet der Freund alter Fabrikanlagen sein Eldorado. Nachdem wir dem Drang der Jugend nachgekommen sind und entgegen unseren Gewohnheiten, die ortstypische Gastronomie zu genießen, bei McDonald's in Eberswalde für Unruhe gesorgt haben, wurde ein Blick auf die historische Schleuse am Finowkanal geworfen, um dann völlig kulturlos dem Ruf der Treppen ("Befahr' uns!") nachzukommen. In Brandenburg gibt's keine Kurven? Dann mal bitteschön die Strecke Eberswalde-Liepe raufbraten! Der Starenkasten ist abgebaut und nur die Leitplanken schmälern das Vergnügen. Im Winter fanden unsere 8 Moppeds poblemlos einen Parkplatz bei den
Die Rückfahrt mit einem Schlenker über Cöthen (kurvige Strecke am Bach entlang zum Odertal) und über Bad Freienwalde wurde durch den absolut lohnenswerten Aufstieg zum Bismackturm bei Falkenberg unterbrochen. Inmitten der noch sichtbaren Grundmauern einer Burg bietet dieser Turm einen unendlichen Ausblick über das Odertal. Auf halber Höhe ist ein "Rapunzel-Balkon" angebracht und die Plattform on top betritt man durch ein winziges Fachwerkhäuslein. Eigentlich fehlt hier nur noch ein kleiner Biergarten (und ein Sessellift, wie Klaus wahrscheinlich behaupten würde). Die Entfernungsangabe auf dem Moppedparkplatz (380m) beschreibt jedenfalls weder die Höhe (zu niedrig) noch die zu Fuß zurückzulegende Entfernung (zu weit). Die B158 von Bad Freienwalde nach Berlin ist schlicht langweilig. Wesentlich unterhaltsamer ist die Alternative durch die Wälder und Felder über Prötzel und Strausberg. Der Nachteil der Nord- und Osttouren sind die 30 km durch die Stadt zum Marinella, wo wieder einmal einige Drinbleiber auf die Rausfahrer warteten, um das Erlebte zu bequatschen. Peter G
Im DetailAutobahntankstelle Stolpe - Berliner Ring Abfahrt Velten - Pinnow - Lehnitz - B273 - Schmachtenhagen - L29 - Zehlendorf - Kreuzbruch - Liebenwalde rechts - Hammer links - Liebenthal - 2 x rechts - Groß Schüönebeck - Sarnow - Eichhorst - südliches Ufer Werbellinsee - Altenhof rechts - Lichterfelde - L293 nach Finow - Eberswalde - links B2 - rechts L291 - Liepe- Schiffshebewerk - Niederfinow - Hohenfinow - Cöthen - Falkenberg - B167 Bismarckturm - Bad Freienwalde - B158- Platzfelde links L35 - Harnekop - Sternebeck - Prötzel, kurz rechts, dann links L33 - Strausberg - Eggersdorf - B1 nach Berlin Linktips |
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