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Diesmal haben wir am Treffpunkt Nord etwas länger gewartet. Bei einem der letzten Male gab es Beschwerden eines einzelnen Rausfahrers, dass nicht mal ein Viertelstündchen gewartet wurde. Nachdem wir diesmal etwas länger warteten und dann 50 Mopeds da waren, wollten wir los. Na gut, na gut es waren nicht ganz 50. Es war um die Winzigkeit einer Zehnerpotenz geschummelt. Es waren - inklusive einer Novizin - jahreszeitlich bedingt nur 5 da. Das ursprünglich geplante Ziel "Dampfmaschinenbesichtigung im Museumspark Mildenberg" musste Als wir auf dem Hof des Kultourbahnhofs unsere Mopeds abstellten, trat der Bahnhofsvorsteher, Wirt und Hüter über den mittleren Kleintierzoo aus dem Stall und begrüßte uns mit "Ach, die Rausfahrer!". Bevor wir unseren verdienten und leckeren Kaffee bekamen, zeigt er uns noch die seit Dezember gewachsenen Huskie-Welpen und auf der anderen Seite der Regionalbahn 27 seine frisch geschlüpften Ziegen-Babies. Zudem spricht er erneut eine Einladung zu Kurz nach unserem Kaffee setzt Regen ein, was die 20 km auf den guten, alten, Uckermärkischen Kopfsteinpflasterstraßen zwischen Groß Schönebeck und Hammelspring glipschig macht. Da fährt es sich auf dem sandigen Randstreifen weit besser durch die Wälder der Schorfheide. Vor Boitzenburg wird die Uckermark hügeliger und auch kurviger. Kurz nach dem Ortseingang von Süden kommend wird der lohneswerte Lenné-Park des Neo-Renaissanceschlosses passiert. Bevor das Museum gestürmt wird, gibt es im gemütlichen Restaurant "Zur Klostermühle" erst einmal was Warmes. Die Bedienung war keck und flott. Das kulinarische Angebot sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch so. Das ist uns 4 Helme und 2 Eisfliegen wert. Anschließend Füße vertreten im Museum der 1271 erstmals erwähnten Klostermühle. Die Wassermühle ist noch voll betriebsfähig und es ist alles zu bestaunen, was in irgendeiner Weise mit dem Beruf des Müllers zu tun hat. Angefangen von Mahlwerken, Elevatoren (Förderer) bis über die gute Stube des Bewohners. Von dem dahinter liegenden Zisterzienserkloster existiert lediglich noch eine Ruine. Allerdings laden die Wanderwege rundherum sowohl zu kurzen als auch zu längeren Spaziergängen ein. Mit vollen Bäuchen und mit Wissen über den Müllerberuf beladenen Köpfen machten wir uns auf den Rückweg. Hinter Lychen bogen wir links in den Wald ab. Der Regen hat uns hier glücklicherweise verlassen. Auf einem ziemlich üblen Kopfsteinpflasterpfad geht es nach Himmelpfort. Wir überquerten die Schienen der Draisinen-Strecke zwischen Fürstenberg und Templin. Zu einer Begegnung der besonderen Art kam es hier allerdings nicht. In Himmelpfort finden Text und Fotos von Pit
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Im DetailStolpe - Hohen Neuendorf - Kolonie Briese - Summt - Zehlendorf - in Kreuzbruch rechts - dann auf Sandweg bis 109 und links - nächster Abzweig rechts nach Finowfurt - vor Bahn rechts zum "Kultourbahnhof" - zurück auf 109 bis Groß Schönebeck - Schluft - Kurtschlag - Grunewald - Storkow - Hammelspring - Templin - Klosterwalde - Jakobshagen - Klaushagen - Boitzenburg - Lychen - Himmelpfort - Bredereiche - Blumenow - Marienthal - Ribbeck - Mildenberg - Klein-Mutz - Bergsdorf - Liebenberg - Grüneberg - Oranienburg - Germendorf - Velten - Hennigsdorf - Spandau - Marinella |